Bitcoin ist eines der transparentesten Finanzsysteme der Welt. Jede Transaktion ist öffentlich auf der Blockchain einsehbar, für immer und unveränderlich. Der Anteil illegaler Aktivitäten am gesamten Bitcoin-Transaktionsvolumen liegt laut Chainalysis bei unter einem Prozent. Bargeld ist im Vergleich deutlich anonymer.
„Die Menschen verstehen Bitcoin nicht, weil Geld selbst unverstanden ist."
Häufige Fragen
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Bitcoin verstehen
Ein Ponzi-Schema basiert darauf, dass frühe Teilnehmer mit dem Geld späterer Teilnehmer ausgezahlt werden, organisiert von einer zentralen Instanz. Bitcoin hat keine zentrale Instanz, keinen Betreiber und niemanden, der Versprechen macht. Das Netzwerk läuft seit 2009 ohne Unterbrechung, dezentral, von tausenden Computern weltweit betrieben.
Bitcoin verbraucht Energie, das stimmt. Das Bitcoin-Netzwerk nutzt zu einem wachsenden Anteil erneuerbare Energien, weil diese oft dort anfallen, wo sie schwer transportierbar sind. Ob der Energieverbrauch gerechtfertigt ist, hängt davon ab, welchen Nutzen man einem globalen, zensurresistenten Geldnetzwerk beimisst.
Bitcoin hat Eigenschaften, die kein anderes Gut in dieser Kombination bietet: begrenzte Menge, Teilbarkeit, Übertragbarkeit, Zensurresistenz, Fälschungssicherheit. Dass Menschen bereit sind, echte Ressourcen dafür einzutauschen, ist eine messbare Tatsache.
Einzelne Länder haben es versucht, China mehrfach, mit überschaubarem Erfolg. Bitcoin ist ein dezentrales Protokoll ohne Firmensitz und ohne Abschaltknopf. Viele Regierungen regulieren Bitcoin inzwischen statt es zu verbieten, ein Zeichen, dass sie seine Existenz akzeptiert haben.
Das klingt überzeugend. Wer aber genauer hinschaut, stößt auf eine Geschichte, die weniger glänzt als ihr Ruf.
1933, USA: Per Präsidialerlass wurde amerikanischen Bürgern der private Goldbesitz verboten.
1944, Bretton Woods: Das Weltwährungssystem koppelte den Dollar an Gold, 35 Dollar pro Unze. Es hielt keine 30 Jahre.
1971, Nixon Shock: Die USA schlossen das Goldfenster von einem Tag auf den anderen. Was als „vorübergehende Maßnahme" angekündigt wurde, wurde nie rückgängig gemacht.
Bitcoin ist volatil, das stimmt. Aber Bitcoin hat etwas, das Gold nie hatte: Kein Staat kann die Spielregeln über Nacht ändern.
02
Bitcoin im Alltag
Die Bitcoin-Basisschicht ist bewusst auf Sicherheit und Dezentralität ausgelegt. Dafür gibt es das Lightning Network: ein Zahlungsnetzwerk auf Basis von Bitcoin, das Transaktionen in Sekundenbruchteilen und für Bruchteile eines Cents ermöglicht.
Ja, und es ist einfacher als die meisten denken. Mit Lösungen wie BTCPay Server oder Swiss Bitcoin Pay kannst du Bitcoin-Zahlungen per QR-Code annehmen, ohne technisches Vorwissen und ohne hohe Gebühren.
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Einstieg & Selbstverwahrung
Bitcoin hat eine begrenzte Menge von 21 Millionen, und davon sind noch nicht alle im Umlauf. Noch weniger Menschen verwahren es selbst. Wer versteht was Bitcoin ist, trifft danach eine informiertere Entscheidung, in jede Richtung.
Du musst nicht verstehen, wie ein Verbrennungsmotor funktioniert, um Auto zu fahren. Du brauchst ein solides Grundverständnis, und jemanden, der dich beim ersten Mal begleitet. Genau das ist der Ansatz bei 21start.
Weil du dann kein Bitcoin besitzt, sondern eine Forderung gegenüber einem Unternehmen. Exchanges können insolvent gehen, gehackt werden oder dein Konto sperren. FTX, Mt. Gox und Celsius sind keine Einzelfälle, sondern strukturelle Risiken eines zentralisierten Systems.